PUBLIC Engagement - "POLIS"


Stadtentwicklung und Städtebau in Regensburg

  • Stadtnorden wird als Bürostandort salonfähig
  • Donauhalle und Sportpark Regensburg - neue Qualitäten für Regensburg
  • Verkehrsberuhigung Wohnquartier Hohes Kreuz
  • businessPARK und Ostenturm fokussieren einen vergessenen Stadtteil
  • Höhengutachten für Regensburg (Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung - SVU)
  • EURO RASTPARK Regensburg Ost als Lokomotive für das GVZ
  • OstbayernARENA
    - Neuer Fußballtempel für Regensburg
    - Ein Stadion für Emotionen
    - Standort mit nachhaltigem Wirtschaftspotential


Autobahn-Versorgung

  • Gründung des Bundesverbandes VEDA, Vereinigung deutscher Autohöfe e.V.
  • Entwicklung eines Branchen-Verbandes
  • Autobahn Autohof-Beschilderung – StVO
  • Fokussieren der Lkw-Parkplatz-Not
  • Reform des Rastanlagen-Baus
  • 10.000 neue, privat finanzierte Lkw-Parkplätze
  • 1 Milliarde öffentliche Einsparungen

Alexander Ruscheinsky und Konrad Habbel nannten ihr erstes eigenes Immobilien-Unternehmen bewusst POLIS (Polis GmbH). Denn POLIS bedeutet Politik und/oder Gesellschaft. Dabei machten sie es sich zur Tagesordnung neue Ideen zu entwickeln und diese in die Gesellschaft einzubringen. Durchaus war es ein Bestreben über die eigenen Projekte und damit verbundenen Anschauungen, Einfluss auf eine Stadtentwicklung zum Wohl der Gemeinschaft zu nehmen. Dabei sieht sich Ruscheinsky als in die Zukunft orientiert, der allezeit am Neuen interessiert ist und die stete Weiterentwicklung erstrebt.

Ganz nach dem Zitat von Rudolf von Bennigsen-Foerder „Stillstand ist Rückschritt“.

Von zehn Visionen bleibt höchstens eine, die tatsächlich realisiert wird.
 Ideen, Innovationen, Effizienzsteigerungen, die bessere Zukunft, oder der schnellere Weg sind dabei die passenden Schlagwörter, wohlwissend, dass die Dosierung enorm wichtig ist, da viele Menschen Neues, Unbekanntes oft zuerst ablehnen.

 

Stadtentwicklung und Städtebau in Regensburg

In der Heimatstadt Regensburg hat Ruscheinsky einige, auch wesentliche Beiträge zur Stadtentwicklung geleistet.

Stadtnorden wird als Bürostandort salonfähig
Dr. Vielberth errichtete als Pionier im Donau-Einkaufszentrum und im Gewerbepark Regensburg Büroflächen „überhalb der Donau“ im Regensburger Stadtnorden. Der Durchbruch als Büro-Standort kam mit der Ansiedlung von Nixdorf, das später dann Simenens Nixdorf wurde. 
Ruscheinsky gelang es 1989 die Geschäftsführung von Nixdorf zu überzeugen von der Weißenburgstraße in den Gewerbepark Regensburg umzuziehen. 
Es war der erste komplette Büroturm mit sieben Geschossen im Regensburger Stadtnorden, der an nur ein Unternehmen vermietet wurde. Auch für den Gewerbepark Regensburg war es ein Meilenstein. Vorher gab es einzelne Bürogebäulichkeiten die an Klein- oder Etagenmieter vergeben waren. Der Stadtnorden Regensburgs erfuhr durch diese Entwicklung eine spürbare Aufwertung und beherbergt heute ganz selbstverständlich hochwertige Office-Buildings.

Donauhalle und Sportpark Regensburg - neue Qualitäten für Regensburg
Zwischen 1985 und 1995 war Ruscheinsky im Gewerbepark Regensburg für die Sonderprojekte zuständig. Unter seiner Federführung entstand das Ensemble aus Sportpark Regensburg, der Donauhalle mit Tagungszentrum und Restaurant und dem "Hotel am Sportpark" mit 96 Zimmern. Die Donauhalle, hauptsächlich als Standort für gewerbliche Messen und Ausstellungen ausgelegt und der Sportpark Regensburg sollten nun den Gewerbepark als Drehscheibe der Wirtschaft in Ostbayern festigen. 
Im Sportpark wurden u.a. ein Squashcenter, ein Bowling- und Kegelcenter, ein Fitnesscenter, ein Billardclub und ergänzende gastronomische Einheiten angesiedelt.
Regensburg hatte weder eine Stadthalle mit Messe- und Ausstellungsmöglichkeiten, noch ein attraktives, größer dimensioniertes Sport- und Freizeitcenter. Damit wurden für Regenburg neue Qualitäten geschaffen. Insbesondere die Stadthallen-Diskussion wurde durch die Donauhalle und den dort erlangten Erfahrungen aus den verschiedenen Veranstaltungen initiiert.
 Der Gewerbepark Regensburg, konzipiert als Einkaufszentrum für die gewerbliche Wirtschaft in Ostbayern gewann durch Nixdorf, Donauhalle und Sportpark Regensburg sichtlich an Schwung.

Verkehrsberuhigung Wohnquartier Hohes Kreuz
1999 konnte das Wohnviertel Hohes Kreuz, welches bis dahin durch außerordentlich hohen gewerblichen Verkehr belastet war, beruhigt werden. 
Bei der Entwicklung des businessPARKSs wurde die Idee konzipiert, das neue Gewerbegebiet und die vielen vorhandenen und dahinter liegenden Gewerbebetriebe direkt an die B15 anzuschließen. Das hatte zudem den Vorteil, dass der komplette Berufsverkehr, der mitten durch das Wohngebiet Hohes Kreuz fahren musste, nun eine weitere, kürzere Zu- und Abfahrt bekam. 
Dazu musste ein Grundstück erworben werden und die Straße an der Irler Höhe mit der Osterhofener Straße verbunden werden. Oberbürgermeister Hans Schaidinger war schnell ein Befürworter der Idee und entwickelte mit der Verwaltung die Details.
 Durch diese realisierte Maßnahme ist das Wohngebiet Hohes Kreuz bis heute ganz wesentlich vom gewerblichen Durchgangsverkehr befreit, was für die mehr als tausend Anwohner eine deutliche Wohnqualitätssteigerung darstellt. Durch den expandierenden businessPARK wurden viele hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Die neuen Jobs lösten in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes eine hohe Nachfrage nach Wohnungen aus. Die Folge war eine nachhaltige Verbesserung in Qualität und Angebot des Wohnungsmarkts, insgesamt also ein weiterer Beitrag zur nachträglichen Aufwertung.

businessPARK und Ostenturm fokussieren einen vergessenen Stadtteil
Der Regensburger Osten hatte keine öffentliche Grünanlage, kein städtebauliches Konzept und besaß ein äußerst negatives Image. Er war sozusagen von der Stadt vergessen worden.
 Die Qualität des businessPARKs und das spektakuläre Hochhausprojekt „Ostenturm“ brachten den benachteiligten Standort ins Gespräch. Die Genehmigungsphase als öffentlicher Prozess war für Regensburg ein Novum. Der Ostenturm wurde wiederholt zum Titelseitenthema der Regensburger Tageszeitungen.

Der businessPARK und der Ostenturm verhalfen dem Osten Regensburgs zum Durchbruch. Sie wurden sozusagen zum Katalysator der Großprojekte Wohnquartier Candis (ehemalige Zuckerfabrik, Unternehmerfamilie Schmack), der Familie Huber - hochwertige gewerbliche Entwicklungen im Hafengebiet um das Restaurant Kreutzers und der Familie Seitz - Siemensstraße. Heute ist der Stadtosten nicht nur durch seine ausgezeichnete verkehrliche Lage – 5 Minuten zur Autobahn und 10 Minuten in das Stadtzentrum – sondern auch als Wohn- und Arbeitsquartier ein gefragter Standort.



Höhengutachten für Regensburg (Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung - SVU)
Die heutige Innenstadt-Silhouette Regensburgs wird nach wie vor wie seit Jahrhunderten intensiv durch die Geschlechtertürme italienischen Ursprungs geprägt. San Giminano in Italien und Regensburg in Deutschland können sich im Alleinstellungsmerkmal historisch als "Stadt der Türme" bezeichnen. Ausgelöst durch die breite Diskussion der Stadtgesellschaft um den modernen Ostenturm in gebührender Entfernung zu dem Weltkulturerbe-Stadtzentrum, gab Regensburg als eine der ersten Städte Deutschlands, ja sogar Europas, ein qualifiziertes Höhengutachten in Auftrag. Ergebnis der Höhenuntersuchung war, dass es  eine Notwendigkeit gibt, profilbildende große Gebäulichkeiten an markanten Stellen der Stadt zu platzieren. Die daraus gewonnenen Kenntnisse wirken auf Genehmigungsvorgaben der Stadt und damit nachhaltig auf das Stadtbild. Auch wurde in der Diskussion klar, dass eine Kulturwelterbe-Stadt nichts mit einem Museum zu tun hat und nicht entmündigt unter einer UNESCO Glasglocke verschwinden sollte. Sondern es stellt gerade eine Herausforderung dar, wie man unter Bewahrung und Inszenierung der außerordentlichen historischen Gebäudesubstanz auch den Zeitgeist einer modernen, attraktiven, in die Zukunft orientierten Gesellschaft darstellen kann.

Höhengutachten zum Download

EURO RASTPARK Regensburg Ost als Lokomotive für das GVZ

Das Güterverkehrszentrum Regensburg wurde von der Stadt an der richtigen Stelle mit Weitblick realisiert.
 Lokomotivfunktion dabei hatte der von Ruscheinsky für die Vielberth-Gruppe errichtete Autohof EURO RASTPARK Regensburg Ost, als attraktiver, mit hoher Annoncenwirkung von der vorbeiführenden internationalen Autobahn A3 ausgestatteter und international bekannter Dreh- und Angelpunkt des GVZ. 
 


OstbayernARENA - Neuer Fußballtempel für Regensburg - Schandfleck Jahn-Stadion
An „alten Sachen“ hängen oft Emotionen. So auch an dem Traditionsort städtisches Jahn-Stadion. Unabhängig davon stellt es für ein Oberzentrum und eine Weltkulturerbe-Stadt mit den überall publizierten eigenen Ansprüchen, einen Schandfleck dar. Qualitäten aus vergangenen Zeiten, Toilettenanlagen, die für Frauen und Kinder eine Zumutung sind, improvisierte, einfachste Essensversorgung, keine VIP-Räume und Umkleidekabinen, die nichts anderes als ein zwanzigmal renovierter, unangenehmer Ort sind, in dem sich die Gästeteams auch nur so kurz wie irgendwie möglich aufhalten möchten.

Für einen Familienbesuch gänzlich ungeeignet, stellt es im 14-tägigen Heimspiel-Rhythmus für die auswärtigen Teams und Mannschaften eine Peinlichkeit allerersten Ranges dar.
 Auch der SSV Jahn hat bei solchen Rahmenbedingungen – Regensburg ist so ziemlich die letzte Großstadt in Deutschland ohne moderne Fußball-Arena – nicht im Ansatz eine Chance, nachhaltig konkurrenzfähig zu sein.

Mit dem neuen Stadion CONTINENTAL – OstbayernARENA, findet eine der wesentlichsten und notwendigsten städtebaulichen Korrekturen der Stadt Regensburg statt.
 Ruscheinsky war in seiner Funktion als Wirtschaftsbeirat der Initiator und Frontmann für das neue Stadion.
 Sämtliche Fraktionsvorsitzenden aller Parteien konnten mit der Idee vereinnahmt werden, OB Hans Schaidinger (CSU), Joachim Wolbergs (SPD), Ludwig Artinger (FW), Jürgen Mistol (Grüne) und Horst Meyerhofer (FDP) machten das Thema "neues Stadion" nicht zu einer parteipolitischen Streitsache, sondern zogen bis zum Ende an einem Strang. Beide an der Entwicklung beteiligten Oberbürgermeister, zuerst Hans Schaidinger und dann Joachim Wolbergs, wurden zu eisernen Stadion-Protagonisten - die neue OstbayernARENA war immer Chefsache.
Der SSV Jahn Regensburg ist die größte Marke Regensburgs, hat die weitaus stärkste Präsenz in den nationalen Medien und den höchsten Bekanntheitsgrad vor allen anderen Einrichtungen oder Personen Regensburgs.
 Der von Ruscheinsky vorgeschlagene Standort an der Autobahn, neben den oberzentralen Einrichtungen Klinikum und Universität ist genial und bietet dem wichtigsten Projekt in der Vereinsgeschichte des SSV Jahn Regensburg über Jahrzehnte nachhaltige Entwicklungschancen.
 Schon als Baustelle wurde die OstbayernARENA zum städtebaulichen Highlight für Regensburg und für die rund 100.000 Autobahnnutzer täglich zum Blickfang.

 

Autobahn-Versorgung

Ruscheinsky ist seit 1984 in die Entwicklung und den Betrieb von Autohöfen involviert. Dabei hat er zwei deutschlandweite Ketten aufgebaut, die EURO RASTPARKs und die 24-Autohof-Raststätten. 1995 war er an der Gründung der VEDA, dem Branchen-Verband für die Autohöfe, an vorderster Front beteiligt. Anlass waren auch parallel laufende, erfolgreiche Gespräche im Bundesverkehrsministerium hinsichtlich der Beschilderung der privaten Autobahnversorger an der Autobahn. Die damals von Ruscheinsky entwickelten Richtlinien sind mittlerweile fester Bestandteil der Straßenverkehrsordnung.
 Der Betrieb von Rastanlagen erfuhr viele Innovationen, heute adaptieren auch die staatlichen Autobahn-Raststätten von den ausgefeilten Gebäudeschemen von Ruscheinsky. Auch die sich abzeichnende Lkw-Parkplatz-Not wurde schon sehr frühzeitig von Seiten der VEDA/Ruscheinsky thematisiert. In einem von ADAC, SETPOS und Ruscheinsky initiierten Symposium 2008 in Frankfurt wurde das Lkw-Parkplatz-Thema so in der Öffentlichkeit platziert, dass auch Bund und Länder initiativ wurden. Eine detaillierte Lkw-Fehlbestandsschätzung wurde damals erarbeitet und vorgetragen. Eine bundesweite Zählung des Bundesverkehrsministeriums bestätigten die vorgelegten Dimensionen.
 Durch die Autobahnschilder und durch mehrere Programme, u. a. "Parkplätze gegen Schilder“ wurden an den Autohöfen mehr als 10.000 neue Lkw-Abstellmöglichkeiten geschaffen. Zusammen mit den vielen kostensparenden Innovationen liegt das gesamte Einsparpotenzial der öffentlichen Hand bei gut einer Milliarde Euro.
Derzeit liegt dem Bundesverkehrsministerium ein weiterer Vorschlag vor, wie Bund und Länder nochmals 10.000 Lkw-Parkplätze günstig generieren können. Dies ist insofern besonders wichtig, da sich das Potenzial auf der Autobahn erschöpft und in dem aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU/SPD mit 6.000 neuen Lkw-Parkplätzen die Neubauquote ganz erheblich zurückgefahren wurde.

Gründung des Bundesverbandes VEDA, Vereinigung deutscher Autohöfe e.V.
In Deutschland gab es das staatliche Autobahn-Raststätten System und verschiedene private Autobahn-Versorger, die an Autobahnausfahrten lagen und sich Autohöfe nannten. Einziger professioneller Entwickler in dieser Szene waren Dr. Vielberths/Ruscheinskys EURO RASTPARKs in Regensburg. Obwohl Autohöfe und Autobahn-Raststätten das Gleiche tun – Tankmöglichkeit, Essen und Trinken, Einkaufen, Sanitäreinrichtungen und Parkplätze anbieten – waren die Autohöfe gegenüber den staatlichen Autobahn-Raststätten von der Gesetzgebung deutlich benachteiligt, insbesondere bei der Beschilderung auf der Autobahn.
 Eine Handvoll Autohof-Besitzer trafen sich zur Gründung eines Branchenverbandes, mit dem Ziel, auf der Autobahn beschildert zu werden. Sowohl die Gründung des Verbandes, als auch die Gesprächsführung in den Ministerien erfolgte federführend durch Ruscheinsky, mit hauptsächlicher Unterstützung von Toni Strohofer (Autohof Geiselwind), Heinz Elbert (Autohof Rheinböllen) und Willy Schürmann (Autohof Vechta). Ruscheinsky war auch Mitglied des ersten Vorstandes nach Gründung.



Autobahn Autohof-Beschilderung – StVO – Entwicklung einer Branche

Die Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium, damals Verkehrsminister Matthias Wissmann und Staatssekretär Karl Carstens, waren erfolgreich. Man konnte überzeugen, dass die Autohöfe ein notwendiger Bestandteil der Autobahnversorgung sind, insbesondere aufgrund ihrer beträchtlichen Anzahl von Lkw-Parkplätzen. In 2015 finden über 30.000 Lkws nachts auf Autohöfen einen Abstellplatz.
Der von Ruscheinsky erarbeitete Kriterienkatalog welche Leistungen vorhanden sein müssen, damit ein Autohof auf der Autobahn beschildert wird, ist mittlerweile wörtlicher Bestandteil der Straßenverkehrsordnung.
Die Lkw-Parkplatz-Not ist in den darauffolgenden Jahren, trotz des gestiegenen Neubaus von Parkplätzen durch die privaten Autohöfe, eskaliert. Deutschland ist, auch durch die Grenzöffnung zum Osten zum Transitland Nr. 1 in Europa geworden. Die Frequentierung der Autobahnen durch Schwerlastverkehr nimmt nach letzten Prognosen bis in das Jahr 2028 weiter mit hohen Zuwachsraten zu.
Nach der Privatisierung der Autobahn-Raststätten und der rigiden Einflussnahme des britischen Private Equity Fonds, der die Nutzungsrechte der Tank&Rast Betriebe auf der Autobahn überwiegend hält, hat das Bundesverkehrsministerium, heute BMVI, aufgehört mit den Autohöfen zu kooperieren. Länder, die durch den Fehlbestand von Lkw-Parkplätzen auf den Autobahnen mittlerweile erhebliche Sicherheitsprobleme haben – tödliche Unfälle durch überfüllte Raststätten und Parkplätze erfolgen regelmäßig – sind selbst initiativ geworden. In der jetzigen Amtsperiode in der VEDA als Vorstand Verkehrspolitik, hat Ruscheinsky mit diesen Ländern das Projekt "Parkplätze gegen Schilder" initiiert. Gegen den massiven Widerstand des Verkehrsministeriums und der deutlichen Drohungen der Tank&Rast, erhielten so die Autohöfe eine weitergehende Beschilderung auf der Autobahn (zweites Schild und zusätzliches Ausfahrtszeichen) wenn sie eine bestimmte Anzahl von neuen Lkw-Parkplätzen schaffen. Mittlerweile sind über dieses Programm mehr als 1.000 neue Lkw-Parkplätze geschaffen worden und gut 25 Autohöfe in Deutschland mit der Mehrfach-Beschilderung ausgestattet worden.

Reform der kompletten Rastanlagen-Szene der deutschen Autobahnen
Sowohl als geschäftsführender Gesellschafter der EURO RASTPARKs, als auch als Eigentümer der 24-Autohöfe, wurde von Ruscheinsky das Produkt "Rastanlage" komplett reformiert.
Die 24-Autohöfe sind nicht nur Innovationsführer unter den Autohöfen, sondern der kompletten Autobahn-Rastanlagen-Szene. 24 Bau- und Betriebssystemelemente werden daher kontinuierlich von den Autobahn-Raststätten auf der Autobahn übernommen.

Auszüge aus den Innovationen:

  • 1986 Die Zusammenführung von Restaurant und Reiseshop in einem Gebäude
  • 1986 Der Bau von Tankstellen- und Reiseshops mit über 100 m²
  • 1991 Die Errichtung von Bistros im Bereich der Tankstellenshops 
  • 1992 Die Integration eines Fast-Food-Betriebs (McDonald‘s) auf einem Autohofgrundstück 
  • 1994 Erstes "Autohofschild" an der Autobahn in Deutschland für den EURO RASTPARK Schweitenkirchen 
  • 1995 Die Einführung von Parkplatzmanagement (Parken gegen Verzehrgutschein)
  • 1998 Entwicklung von verschiedenen Gastronomie-Modulen für Autohöfe
  • 2000 24-Handbuch für alle Betriebsabläufe der 24-Autohöfe
  • 2002 Einführung einer offenen Einkaufsgemeinschaft in den Bereichen Shop und Restaurant für Autohöfe, Restaurants und Tankstellen
  • 2002 Zwei Autobahnschilder je Fahrtrichtung der Autobahn im 24-Autohof Gramschatzer Wald
  • 2006 Erstes Subway-Restaurant an der Autobahn im 24-Autohof Gramschatzer Wald
  • 2008 Erste Parkplatzreservierungsmöglichkeit für Lkws im 24-Autohof Neumarkt 
  • 2009 Entwicklung eines weiteren systemfähigen Gastronomiemoduls für Autohöfe, „BURGER´Z“, Umsetzung im 24-Autohof Gramschatzer Wald
  • 2011 Entwicklung des Gastronomiemoduls "CAFÈINO", als konsequentes VITAL-Restaurant mit natürlichem, leichtem, kalorienarmen, wenig belastendem und gesundem Speiseangebot
  • 2011 Errichtung einer Elektro-Tankstelle im neuen 24-Autohof Neuberg (Langenselbold-West)
  • 2012 Modellprojekt zusammen mit dem Land Baden-Württemberg: Lkw-Parkplatzzählung mit Anzeige auf der Autobahn
  • 2014 Erstes Best Western Hotel an dem 24-Autohof Bad Rappenau

Eine ausführlichere Liste gibt es hier

Auch bei den Autobahn-Raststätten auf der Autobahn sind die Veränderungen in der Autohof-Szene mittlerweile angekommen. Bei Neubauten werden nicht mehr zwei Gebäude errichtet, Tankstellenbereich und Gastronomiegebäude nicht mehr getrennt, sondern in einem Gebäude untergebracht. Dies führt je Rastanlage zu Einsparungen in Millionenhöhe. Weiterhin orientieren sich die neueren Autobahn-Raststätten, wie beispielsweise Waldnaabtal Ost und West oder Kammersteiner Land Nord und Süd auch von der inneren Anordnung an dem 24-Autohof-Schema. Obwohl dies sogar deutlich kostengünstiger ist, führt es aufgrund seiner Attraktivität zu einer höheren Kundenakzeptanz.